Warum Altersvorsorge heute anders gedacht werden muss
Ein bereits bekanntes Problem in Deutschland ist, dass die gesetzliche Rente heute eher Grundsicherung als Lebensstandard ist. Wer früh anfängt, selbst für die Rente vorzusorgen, hat dafür den stärksten Hebel überhaupt auf seiner Seite: Zeit. Wer später startet, muss strukturierter vorgehen — aber es ist nie zu spät, einen tragfähigen Plan zu bauen.
Die richtigen Bausteine für Ihre Lebensphase
Es gibt nicht „die" Altersvorsorge — es gibt Bausteine, die zu unterschiedlichen Lebensphasen unterschiedlich gut passen. Wir sortieren mit Ihnen, welcher Mix für Sie sinnvoll ist:
- Gesetzliche Rente: Pflichtbasis, aber selten ausreichend — wir lesen Ihren Rentenbescheid mit Ihnen durch und berechnen die inflationsbereinigte Netto-Rente.
- Betriebliche Altersvorsorge (bAV): nutzt Brutto-Entgelt, spart Steuern und Sozialabgaben — besonders mit Arbeitgeberzuschuss attraktiv.
- Riester-Rente: staatlich gefördert, vor allem für Familien mit Kindern oft lohnend.
- Altersvorsorgedepot (Riester-Reform ab 2027): Wir bekommen die Infos zur Reform brandaktuell und können prüfen, ob die Umstellung Ihres alten Riester-Vertrages in die neue Welt Sinn macht. Natürlich können Sie ab 2027 auch das Vorsorgedepot bzw. die "neue Riester" bei uns eröffnen.
- Rürup-Basisrente: hohe Steuerersparnis, vor allem für Selbstständige und Gutverdiener.
- Fondsgebundene Privatrente: flexibel und renditeorientiert, Auszahlung als Einmalsumme möglich.
Berufseinstieg: jetzt klein anfangen, später viel haben
Schon 50 Euro im Monat reichen über Jahre aus, ein gutes erstes Fundament für die Altersvorsorge zu schaffen. Für Berufeinsteiger gilt das Motto. Früh anfangen lohnt sich.
Familie mit Kindern: Förderung gezielt einsetzen
Riester bietet pro Kind 300 Euro Zulage jährlich. Wer das übersieht, verschenkt schnell mehrere Tausend Euro über die Laufzeit. Wir prüfen, ob Riester in Ihrer Konstellation lohnt, oder ob ein anderer Weg klüger ist. Auch das ab 2027 mögliche Altersvorsorgedepot können wir für Sie prüfen und anbieten.
Mitte 40+: gezielt Lücken schließen
Wer später startet, braucht klare Prioritäten. Wir berechnen Ihre konkrete Versorgungslücke, schauen auf Steuer- und Förderhebel und finden die Kombination, die in Ihrer verbleibenden Erwerbszeit am meisten bewirkt.
Versorgungslücke: was Ihnen wirklich fehlt
Die Lücke zwischen letztem Nettoeinkommen und gesetzlicher Rente liegt bei vielen Haushalten zwischen 40 und 50 Prozent. Wir berechnen Ihre Lücke nicht pauschal, sondern auf Basis Ihres Rentenbescheids, Ihres Wunsch-Lebensstandards und Ihrer geplanten Renteneintrittszeit — und zeigen anschließend mehrere Wege, sie zu schließen.




